Aktuelle Baumaßnahmen der Stadt Friedrichroda

Informationen aus der Bauverwaltung.

Sanierung/Umbau Sportanlage mit Sportfunktionsgebäude

Mit Schreiben vom 11.09.2024 des TLVwA (Posteingang bei der Stadt Friedrichroda am 12.09.2024) erhielten wir den Zuwendungsbescheid. Das Thüringer Landesverwaltungsamt gewährt eine Zuwednung aus Mitteln des Freistaats Thüringen für den Zeitraum vom 11.09.2024 bis 31.12.2026 für das Projekt: Sanierung/Umbau Sportanlage mit Sportfunktionsgebäude an der Tabarzer Straße in 99894 Friedrichroda.

 

Bahnhof Reihnhardsbrunn

Am 25.02.2021 wurde die Turmhaube mit Wetterfahne nach historischem Vorbild auf den Fürstenpavillon aufgesetzt. Die Dachdeckermeisterfirma Burkhard Kilian aus Gräfenhain und der Zimmerermeister Marcus Fröhlich aus dem Ortsteil Ernstroda haben die Arbeiten zur Turmhaube fachgerecht und unter Beachtung der denkmalpflegerischen Aspekte durchgeführt und nun gemeinsam mit der Kranfirma Gade & Wagner Autokrandienst GmbH aus Goldbach abgeschlossen.

Der Bürgermeister Herr Klöppel und Herr Henniges von der Bauverwaltung der Stadt Friedrichroda waren beim Aufsetzen der Haube anwesend.Die Mittel zur Sanierung des Pavillons sezten sich zusammen aus Förderungen des Thüringischem Landesamt für Denkmalpflege
und Archeologie und Eigenmittel der Stadt Friedrichroda. Das Projekt wurde in enger Zusamenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege
nd der Unteren Denmkalschutzbehörde realisiert.

Bauverwaltung

 

Im zweiten Bauabschnitt der Sanierung des Bahnhofs Reinhardsbrunn wurden in den Jahren 2021 bis 2022 umfangreiche Sicherungs- und Instandsetzungsmaßnahmen am historischen Bahnhofsgebäude durchgeführt. Die Arbeiten begannen Anfang 2021 und konnten bis Ende 2022 erfolgreich abgeschlossen werden. Ziel dieses Bauabschnitts war es, die vorhandene Bausubstanz nachhaltig zu sichern und weitere Schäden am Gebäude zu verhindern.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeiten lag auf der Sicherung und Instandsetzung der Dachkonstruktion. Im Zuge der Untersuchungen wurden Schäden durch Echten Hausschwamm in Teilen der Fachwerkwände sowie in der Dachkonstruktion festgestellt. Die betroffenen Bereiche wurden fachgerecht freigelegt, der Hausschwamm vollständig entfernt und die geschädigten Holzbauteile ausgebaut. Anschließend erfolgte abschnittsweise die Erneuerung der betroffenen Wandbereiche sowie der Dachkonstruktion, wobei die historischen Strukturen und die ursprüngliche Bauweise soweit wie möglich berücksichtigt wurden.

Darüber hinaus wurden am Sandsteinsockel des Gebäudes steinkonservatorische, restauratorische und teilweise rekonstruierende Maßnahmen durchgeführt. Geschädigte Steinflächen wurden gereinigt, gefestigt und instandgesetzt, um die historische Substanz dauerhaft zu erhalten und das Erscheinungsbild des Gebäudes zu sichern.

Die Maßnahmen des zweiten Bauabschnitts wurden mit Fördermitteln aus der Thüringer Städtebauförderrichtlinie (TL-AdW-I – Zuteilungen für die Anpassung an den demografischen Wandel im ländlichen Raum, Infrastruktur) realisiert und bewilligt über das Thüringer Landesverwaltungsamt.

Mit dem Abschluss dieses Bauabschnitts konnte ein weiterer wichtiger Schritt zur langfristigen Sicherung des denkmalgeschützten Bahnhofs Reinhardsbrunn umgesetzt werden.

Im dritten Bauabschnitt der Sanierung des historischen Bahnhofsgebäudes Reinhardsbrunn werden die begonnenen Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten am Empfangsgebäude fortgeführt. Die Bauarbeiten beginnen im Juni 2026 und werden voraussichtlich etwa ein Jahr andauern.
Die Sicherungsarbeiten des zweiten Bauabschnitts wurden 2022 abgeschlossen. Dabei konnten der stark geschädigte Kopfbau an der Nordwestseite des Empfangsgebäudes sowie angrenzende Außenwandbereiche grundhaft saniert werden. Zudem wurde die Tragkonstruktion des Dachstuhls, die als Sprengwerk ausgebildet ist, repariert und statisch verstärkt. Auch die aufwendigen Fachwerkaußenwände einschließlich des Natursteinsockels wurden denkmalgerecht erneuert beziehungsweise instandgesetzt. Im dritten Bauabschnitt sollen diese Sanierungsarbeiten nun auf die verbleibenden Gebäudeteile ausgeweitet und fortgeführt werden.
Ein Schwerpunkt der Arbeiten liegt auf dem Rückbau späterer baulicher Veränderungen. So wird der in den Jahren 1924 bis 1927 aufgestockte Zwischenbau auf seine ursprüngliche Gebäudehöhe zurückgebaut und mit einem neuen Dachstuhl versehen. Außerdem werden nachträgliche Verkleidungen, eine spätere Fensteröffnung über dem Haupteingang sowie ein in den 1960er Jahren errichteter Vorbau entfernt.
Anschließend erfolgen Rekonstruktions- und Restaurierungsarbeiten an der Fassade. Dazu gehören unter anderem die Wiederherstellung der fachwerksichtigen Giebelfront am Haupteingang mit halbrunder Fensteröffnung, die Restaurierung historischer Fassadenbereiche sowie die Rekonstruktion des Vordaches über dem Haupteingang nach historischem Vorbild.
Darüber hinaus wird die Dachdeckung des gesamten Gebäudes erneuert. Dabei werden Falzziegel in der Form der ursprünglichen Ziegel aus der Bauzeit verwendet, einschließlich der charakteristischen Mosaikgestaltung mit farbigen Dachziegeln. Ergänzend werden die Dachentwässerung erneuert sowie historische Dachzier-Elemente wie Dachspitzen und Wetterfahne rekonstruiert. Weitere Arbeiten betreffen die abschnittsweise Erneuerung geschädigter Fachwerkkonstruktionen, die Beseitigung von Schäden durch Echten Hausschwamm im Gebäudeinneren sowie restauratorische Maßnahmen am Sandsteinsockel.
Die Maßnahmen des dritten Bauabschnitts werden mit Fördermitteln aus der Thüringer Städtebauförderrichtlinie (TL-AdW-I – Zuteilungen für die Anpassung an den demografischen Wandel im ländlichen Raum, Infrastruktur) unterstützt. Die Fördermittel werden durch den Freistaat Thüringen bereitgestellt und über das Thüringer Landesverwaltungsamt bewilligt.

 

Information über Beauftragungen nach §20 Absatz 3 VOB/A bzw. §30 Absatz 1 UVGO

  • Aktueller Bearbeitungsstand Bahnhof Reinhardsbrunn

    Die Bauverwaltung informiert hier über den aktuellen Bearbeitungsstand Bahnhof Reinhardsbrunn: bit …

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